Dennoch könnte das bald passieren.

Die Finanzierung für die Wochenendöffnungszeiten der Unibib läuft in diesem Jahr aus! Bisher wurden die Personalkosten am Wochenende aus den Rücklagen der Studierendenschaft bezahlt. Konkret handelt es sich dabei um 17.500 Euro jährlich, welche für die Bezahlung der studentischen Hilfskräfte an den Wochenenden anfallen.Dieses Geld ist bald aufgebraucht.

Wenn die Wochenendöffnungszeiten nicht von der Universität übernommen oder weiter von der Studierendenschaft bezahlt werden, dann bleibt die Unibib ab 01.08.2012 an allen Wochenenden geschlossen!

Der brandenburgische Haushalt sieht massive Kürzungen bei den Hochschulen vor. Die Viadrina hat also schlicht kein Geld, um die Wochenendöffnungszeiten zu finanzieren.

Eine weitere Bezahlung der Unibib durch die Studierendenschaft wird von Teilen des Studierendenparlaments kritisiert und abgelehnt. Die Finanzierung der Lehre soll nicht Aufgabe der Studierendenschaft sein und die derzeitige Bezahlung der Wochenendöffnung war nur mit einer Sondergenehmigung überhaupt möglich.

Wenn die Unibib an Wochenenden geschlossen bleibt, ist das der Anfang vom Ende der Viadrina. Wenn man am Wochenende in Frankfurt nicht mal mehr lernen kann, dann gibt es kaum noch einen Grund mehr hier zu bleiben.

Die LiCa-Fraktion hat nun beantragt, in den Nachtragshaushalt einen Posten 4101 "Erhöhung der zweckgebundenen Rücklage Bibo" einzufügen, der mit 30.000€ angesetzt werden soll. Diese 30.000€ hat der AStA im nächsten Haushalt für die Wochenendöffnung der Unibib einzustellen, sofern die Finanzierung nicht anderweitig sichergestellt werden kann.

Auch wir wünschen uns, dass die Studierendenschaft nicht für die Wochenendöffnung der Unibib aufkommen muss. Doch wichtiger als die Frage, wer die Öffnung finanziert, ist für uns der Fakt, dass sie geöffnet ist. Wir wollen nicht, dass der der Streit zwischen Uni und verfasster Studierendenschaft auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen wird.

Aktualisierung zu den neusten Entwicklungen:

Das Studierendenparlament tagte am Abend des 26. Januar. Als unser Antrag aufgerufen wurde, nahmen an einer Facebook-Veranstaltung zu diesem Thema 311 Personen teil. Die Mehrheit des StuPas entschied sich, dieses Thematik nicht einmal zu diskutieren und stimmte einem Antrag auf Nichtbefassung zu, obwohl knapp 5% der Studierendenschaft in weniger als 4 Tagen das Thema für wichtig erachtet hat.
Wir werden euch und eure Interessen auch in Zukunft wahrnehmen.

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